Veranstaltungen
Der Veranstaltungskalender umfasst Anlässe, die sich mit dem Thema Wasser und der integralen Wasserwirtschaft im weitesten Sinn beschäftigen. Ihr Event fehlt? Gerne nehmen wir Ihren Veranstaltungshinweis entgegen.
Der Veranstaltungskalender umfasst Anlässe, die sich mit dem Thema Wasser und der integralen Wasserwirtschaft im weitesten Sinn beschäftigen. Ihr Event fehlt? Gerne nehmen wir Ihren Veranstaltungshinweis entgegen.
Blaues Kolloquium
Biodiversity Seminar
Speaker: Alessandro Manfrin (RPTU University Kaiserslautern-Landau)
Artificial light at night (ALAN) is a widespread and increasing anthropogenic disturbance, with global emissions rising 3–6% annually. Despite its prevalence, its ecological impacts on freshwater systems and adjacent terrestrial habitats remain poorly understood, especially in the presence of co-occurring stressors. We investigated ALAN effects across multiple biological groups and across ecosystems, from periphyton to aquatic insects and terrestrial arthropods. White LED lighting reduced periphyton biomass by ~60% with potential cascading consequences for primary production, nutrient cycling, and the nutritional quality of basal resources. ALAN affected aquatic insect emergence and dispersal in terrestrial ecosystems, acting as both an attractive ecological trap and a barrier that can inhibit movement across dark–light boundaries. Aquatic and terrestrial insects were attracted to street lighting nearby streams, with Chironomidae responding over distances up to 1800 m. Altered insect dispersal modified prey availability in riparian areas, which in turn affected the abundance and composition of ground-dwelling arthropods, such as spiders, ultimately leading to shifts in their diets. Recently, in a mesocosm experiment, ALAN reduced crayfish nocturnal activity but did not alter predation on emerging insects. Overall, our results highlight ALAN as a pervasive driver of ecological change across aquatic and terrestrial boundaries, with significant consequences for biodiversity and trophic interactions.
Biodiversity Center WSL
Vom Kiesel zur Au – Gemeinsam den Stein ins Rollen bringen
Mit Abschluss des Projekts INNsieme connect findet der fünfte internationale INN Dialog statt – ein Austauschformat im Konferenzstil, bei dem sich alles um den Inn und die Renaturierung von Flüssen dreht. Unter dem Motto “Vom Kiesel zur Au – Gemeinsam den Stein ins Rollen bringen” finden Fachvorträge und Exkursionen statt. Dabei präsentieren Expert:innen erstmalig neue Erkenntnisse zum Inn und zu seinem Geschiebehaushalt. Damit liefern die Projektergebnisse wichtige Erkenntnisse zum Inn, aber auch darüber hinaus zu Alpenflüssen und deren Naturdynamik und Biodiversität.
INNsieme connect
Zielpublikum: Fachleute, die sich mit der Wiederherstellung der Fischwanderung in der Schweiz beschäftigen.
Wasser-Agenda 21
Vortragsreihe Rheinverband
Der Sevelerbach wurde im Frühling 2025 mit Unterstützung von «Lebendiger Dorfbach» revitalisiert. Aus einem kanalisierten Gerinne entstand ein naturnaher Lebensraum für Mensch und Natur. Gemeinsam mit den zuständigen Gemeinderäten blicken wir auf die Veränderungen zurück, erforschen in einem Bioblitz die neu entstandene Biodiversität und folgen dem Bach bis zum Rückhaltebecken im Oberlauf.
Im Anschluss an die Exkursion findet ab 17 Uhr die Mitgliederversammlung von Aqua Viva in Sevelen statt.
Aqua Viva
Zertifikatskurs Teil 1
Fliessgewässer prägen unsere Landschaft, bieten Lebensraum und sind wichtige Erholungsräume. Damit sie ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können, braucht es fachkundigen Unterhalt. Gemeinden und Kantone sind dafür verantwortlich – und sie brauchen qualifizierte Fachpersonen für die Umsetzung.
Der Kurs vermittelt Ihnen das nötige Wissen und Handwerk, um Fliessgewässer ökologisch und nachhaltig zu pflegen.
Als Gewässerwart:in leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz, zur Förderung der Biodiversität und zur Aufwertung der Naherholungsräume. Sie sorgen dafür, dass natürliche Lebensgemeinschaften erhalten bleiben und sich vernetzen können.
In der fünftägigen Ausbildung erwerben Sie die zentralen Kompetenzen für den qualifizierten Gewässerunterhalt, entwickeln ein eigenes Pflegekonzept und vertiefen Ihr Wissen bei praxisnahen Übungen im Feld.
2. Teil: 3./4. November 2026
Pusch / OST
WA21-Webinar
Wir laden Sie herzlich zum ersten Webinar des Projekts Netzwerk Schwammland ein. Im Zentrum stehen ein spannender Input zum EU-Projekt SpongeWorks sowie die Vorstellung unserer Ziele und Aktivitäten.
Programm:
Wasser-Agenda 21
In unserem eintägigen Praxisseminar zeigen wir Ihnen auf, wie Weiher und Teiche fachgerecht geplant, angelegt und unterhalten werden.
sanu
Fachtagung der Kommission Ökologie von hydrosuisse
Am Vormittag gibt es verschiedene Referate zu den gesetzlichen Grundlagen, eine allgemeine Übersicht und Praxisbeispiele zu Ersatz- und ökologischen Massnahmen. Am Nachmittag können verschiedene Massnahmen im Feld beim Kraftwerk Rupperswil-Auenstein betrachtet werden.
hydrosuisse
PSM-Einsatz in der Landwirtschaft: Gemeinsam die Einträge in die Gewässer reduzieren
Ziele der Tagung:
-Die Entwicklung und Eintragspfade der PSM-Einträge in die Gewässer sind bekannt.
-Die Anwesenden kennen kantonale Ansätze und Beispiele aus der Praxis zur Optimierung des PSM-Einsatzes.
-Anliegen und Herausforderungen der anwesenden Kantone (Umwelt & Landwirtschaft) werden gesammelt.
-Mögliche gemeinsame Wege sind aufgezeigt und es findet ein Dialog zwischen Pflanzen- und Gewässerschutzfachstellen statt.
Save the Date!
KVU
VSA-Fachkurs
Der Fachkurs zeigt auf, bei welchen Gelegenheiten Quellrevitalisierungen angeregt resp. eingefordert werden können. Erfolgreiche Umsetzungen illustrieren, wie wertvolle Quellbiotope geschaffen und Lebensräume inner- und ausserhalb des Siedlungsgebiets aufgewertet werden können. Neben Erfolgsfaktoren werden auch Hürden und Stolpersteine präsentiert. Zum Abschluss wird das erlernte Wissen in einer Gruppenarbeit verarbeitet und gefestigt.
VSA
Österreichs Seen zählen zu den wertvollsten Natur- und Lebensräumen des Landes – und stehen zugleich vor grossen Herausforderungen. Klimawandel, vielfältige Nutzungen und strukturelle Veränderungen beeinflussen ihren ökologischen Zustand zunehmend.
Die Veranstaltung gibt einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen, zentrale Herausforderungen und Ansätze für eine nachhaltige Bewirtschaftung. Fachvorträge und Praxisbeispiele bieten Impulse für den weiteren Dialog zum Schutz und zur zukunftsorientierten Nutzung der Seen.
ÖWAV
SVGW
Der diesjährige Wasserbautag eröffnet mit einem Referat zum neuen Leitfaden für Längsdämme entlang von Fliessgewässern. Dieser Leitfaden bietet praxisorientierte Antworten auf wiederkehrende Fragen aus dem Vollzug und unterstützt ein integrales Risikomanagement über den gesamten Lebenszyklus solcher Schutzbauten. Im anschliessenden Vortrag steht die Sanierung von Schutzbauten an Bächen im Fokus – insbesondere im Hinblick auf das integrale Risikomanagement und die zukünftigen Abflussmengen. Am Beispiel des Hornbachs in Zürich wird ein Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt im innerstädtischen Raum vorgestellt. Das Anschlussreferat widmet sich der Revitalisierung von Fliessgewässern aus fischökologischer Perspektive. Nach der Mittagspause werden sogenannte „Vertical Wetlands“ präsentiert – innovative ökologische Trittsteine für Lebewesen in urbanen, steil eingefassten Gewässern, die die laterale Verbindung zwischen Gewässer und Uferbereich fördern. Ein weiteres Referat widmet sich der Flachuferdynamik in feinkörnigen Böden an Seen. Das Projekt zur Erneuerung des Platzspitzwehrs in Zürich zeigt die Herausforderungen des Bauens im Bestand im innerstädtischen Kontext auf. Zum Abschluss werden die Instandsetzungsmassnahmen an der Stauanlage Laufenburg vorgestellt – von der Planung bis zur praktischen Umsetzung.
Bau und Wissen
University of Zurich
VSA-PEAK
Avec l’adoption claire de la loi sur la protection du climat en juin 2023, la Suisse s’engage à devenir climatiquement neutre d’ici 2050. Cela concerne tous les secteurs, y compris les stations d’épuration. Dans le cadre de ce cours co-organisé par le VSA et l’Eawag, les points clés pour la planification de la « STEP à zéro émission nette de gaz à effet de serre » seront présentés, les opportunités techniques seront abordées et l’impact sur l’exploitation et la documentation seront discutés. Le cours s’adresse aux bureaux d’ingénieurs, aux responsables de stations d’épuration ainsi qu’aux autorités municipales et cantonales.
VSA / Eawag
Schweizerisches Talsperrenkomitee
Von Daten zu Taten - Erfahrungsaustausch
Welche Daten erweisen sich als besonders nützlich für die Beurteilung des Gewässerzustands, das Erkennen von Defiziten und letztlich die Einleitung von Massnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität? Dienen diese Daten als Grundlage für die kantonalen Strategien zur integrierten und integralen Gewässerbewirtschaftung mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Nutzung und Schutz der Wasserressourcen?
Die Erhebung und Auswertung der Daten sind mit hohen finanziellen und personellen Kosten verbunden. Wie können die Erkenntnisse für eine gezielte Kommunikation verwendet werden und wie gelangen wir zu Massnahmenplänen? Welche Ansätze für eine gesamtheitliche Bewirtschaftung haben sich bewährt und wo traten Schwierigkeiten auf?
Abweichend vom üblichen Ablauf der Cercl’eau-Tagungen wird nach einer Reihe von Einführungsvorträgen eine geführte Postersession stattfinden. So können Erfahrungen im Bereich der strategischen Planung und der Gewässerüberwachung, sowie konzeptionelle Ansätze vertieft vorgestellt und im Anschluss diskutiert werden.
Cercl'eau
VSA-PEAK-Wassertage Emmetten
Die neue VSA-Richtlinie „Bewirtschaftung des Gesamtsystems Kanalnetz-ARA-Gewässer” hilft ARA-Betreibenden, Behörden, Fachleuten und Planenden beim Gewässerschutz. An den «Wassertagen» werden praktische Beispiele vorgestellt und mit den verbindlichen Vorgaben der Richtlinie verknüpft. In einem Technikblock wird gezeigt, wie Sonderbauwerke gezielt mit Mess-, Steuer- und Regeltechnik ausgerüstet werden können. Zudem lernen die Teilnehmenden, wie die gewonnenen Daten genutzt werden können, um die ARA bei Regenwetter besser zu betreiben.
VSA / Eawag
PEAK consolidation-level course V63/26
Cyanobacteria are ubiquitous in the environment and some of them produce potent liver and nerve toxins. When cyanobacteria rapidly multiply, their so-called blooming events can pose an acute threat to humans and animals. We differentiate between pelagic cyanobacteria proliferating in the free water column, and benthic cyanobacteria overgrowing sediment surfaces at lake shores, ponds and rivers. This course offers an overview of the latest advances and current challenges in identification (field observations), characterization (morphology, gene marker, chemical toxin analysis) and communication of the specific risks of pelagic and benthic cyanobacteria.
Eawag
PEAK practical application course A53/26
This 3-day course focuses on the identification of freshwater Cyanobacteria using modern taxonomic approaches. It includes theoretical lectures covering systematic classification, ecology, and taxonomic criteria of Cyanobacteria, along with hands-on microscopic sessions for practical identification.
The course is designed for people with prior experience in algal taxonomy.
Eawag
WA21-Webinar
Referent: Julian Meister (Axpo)
In der Fachliteratur gibt es diverse Bemessungsempfehlungen für die Dimensionierung von Fischleitrechen. Bezüglich der Hydraulik werden insbesondere Empfehlungen zum Anströmwinkel des Rechens gegeben, welcher sich wiederum auf die Fliessgeschwindigkeitskomponenten vor dem Rechen auswirkt. Die Bemessung erfolgt in der Praxis häufig anhand von Querschnittsmittelwerten. Insbesondere bei komplexen Strömungssituationen, die in der Praxis sehr häufig vorkommen, kann dies zu einer schlechten Auslegung und einer dadurch resultierenden schlechten Fischleitwirkung führen. Anhand von aktuellen Praxisbeispielen wird gezeigt, wie komplexe Strömungssituationen bei der Planung berücksichtigt werden können und die Anordnung von Fischleitrechen optimiert werden kann.
Wasser-Agenda 21
Intensiv-Workshop
Eine risikobasierte Planung bei Naturgefahren wie Wassergefahren oder Hitze ist die Grundlage für angemessene Sicherheit und nachhaltige Schutzmassnahmen – regional oder am einzelnen Objekt. Die Konzepte dafür gibt es schon länger. Die folgenden Fragen halten uns jedoch oft davon ab, dies konsequent umzusetzen: Wie bestimme ich das akzeptierte Risiko und die angemessene Sicherheit? Wie führe ich den Risikodialog mit den Akteursgruppen dazu? Die Herangehensweise «Reise zum akzeptierten Risiko RaR» wurde aus der Praxis entwickelt. Sie zeigt auf, wie ein Risikodialog und die Erarbeitung optimaler, nachhaltiger Massnahmenkombinationen unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen wie zum Beispiel gesetzlichen Anforderungen oder SIA-Normen gelingen kann. Oft fehlt das Bewusstsein für die Risiken aus den verschiedenen Naturgefahren wie Hitze, Hagel, Überschwemmungen oder Trockenheit. Die immer dichtere Bauweise und intensivere Nutzung sowie der Klimawandel verschärfen die Situation spürbar – nicht nur im Berggebiet.
Der Kurs dauert insgesamt 1 1/2 Tage:
1. Tag: Erleben, üben und reflektieren an einem Übungsbeispiel – Wassergefahren und Hitze für eine typische Gemeinde und einzelne Objekte
2. Halbtag: online per Zoom am 27. August 2026, nachmittags: Die Teilnehmenden teilen erste eigene Umsetzungserfahrungen und klären offene Fragen.
SIA
Im Fluss der Zukunft: Wasserbau zwischen Sicherheit und Nachhaltigkeit
Wasserbau und Wasserwirtschaft stehen im Zentrum grosser Herausforderungen – von der Klimaanpassung bis zum Schutz aquatischer Ökosysteme. Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz neue Perspektiven für Forschung und Praxis. Das traditionsreiche Wasserbau-Symposium der TU Graz, TU München und ETH Zürich bringt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Es erwarten Sie aktuelle Forschungsergebnisse, praxisnahe Projektvorstellungen und ein inspirierender Austausch zu den drängenden Themen unserer Zeit.
TU München / TU Graz / VAW (ETHZ)
Boden ist eine endliche Ressource und zugleich Grundlage für Wohnen, Landwirtschaft, Infrastruktur und Ökosystemleistungen. Steigender Flächenverbrauch, begrenzte Verfügbarkeit und konkurrierende Ansprüche führen zunehmend zu Nutzungskonflikten.
Gleichzeitig eröffnen innovative Konzepte der Mehrfachnutzung neue Perspektiven für eine nachhaltige Flächenentwicklung.
Ein besonderer Fokus liegt auf den zukünftigen Herausforderungen:
• Klimawandel: veränderte Nutzungsansprüche durch steigende Temperaturen, Extremwetter und Anpassungsstrategien wie z.B. Ausbau der erneuerbaren Energie
• Renaturierung: Flächenbedarf für ökologische Ausgleichsmassnahmen, Biodiversität und Wiederherstellung von Ökosystemen
• Hochwasserschutz: Notwendigkeit zusätzlicher Flächen für Retentionsräume und Schutzinfrastrukturen
Die Teilnehmenden erhalten ein vertieftes Verständnis für die komplexen Zusammenhänge zwischen Flächenbedarf und Ressourcenschutz. Sie lernen Instrumente und Ansätze kennen, um Nutzungskonflikte zu erkennen, zu moderieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
ÖWAV
IAHR
Save the Date
VSA
Zwei Drittel der einheimischen Amphibienarten gelten als bedroht. Gründe dafür sind der Verlust und die Beeinträchtigung ihrer Lebensräume. In dieser Weiterbildung lernen Sie, Aufwertungs- und Vernetzungsprojekte im Bereich Stillgewässer zu planen und umzusetzen. Als Fachperson Naturnahe Teichgestaltung tragen Sie zur Biodiversitätsförderung bei.
ZHAW
Der Renat-Stamm bietet einen Rahmen, in dem sich Renaturierungsfachleute ungezwungen austauschen können.
Weitere Informationen: aline.brander@wa21.ch
Wasser-Agenda 21
Begleiten Sie uns auf eine praxisnahe Exkursion zu wertvollen Quell-Lebensräumen. Wir zeigen, wie Quellen für ein Quell-Inventar untersucht werden, entnehmen gemeinsam Makrozoobenthos-Proben und betrachten die Organismen direkt im Feld. Mit dieser Exkursion vermitteln wir die ökologische Bedeutung von Quellen als einzigartige, artenreiche und besonders schützenswerte Lebensräume.
Aqua Viva
HSLU / IGHEM committee
Berg und Tal – Stadt und Land
Forum Landschaft, Alpen, Pärke (SCNAT) / WSL
Klimawandel und Urbanisierung stellen uns vor neue Herausforderungen – nachhaltige, interdisziplinäre Lösungen sind gefragt. Mit innovativen blau-grünen Konzepten nach dem Schwammstadt-Prinzip lassen sich städtische Überflutungen verhindern, das Mikroklima positiv beeinflussen und die Biodiversität stärken. Unser CAS-Programm richtet sich an Fachleute, die mit modernem Know-how eine resiliente, hitzeresistente und wassersensible Klimastadt der Zukunft gestalten wollen. Werden Sie Teil der Bewegung, die Städte nachhaltig transformiert!
ZHAW
Die Forderungen, die Umwelt und Gesellschaft an die Schweizer Gewässer stellen, sind hoch, und sie stehen untereinander teils im Konflikt: Im Zuge der Energiewende soll die Wasserkraftnutzung weiter gesteigert werden, doch noch läuft die ökologische Sanierung der Wasserkraft, die bestehende Defizite beheben soll. Der Klimawandel verdeutlicht, wie wichtig resiliente Gewässer wären, doch gleichzeitig löst er neue Wassernutzungen aus, etwa für die Kühlung von Städten oder die Bewässerung. Der Infotag zeigt mit Beiträgen aus der Forschung wie diese Ansprüche möglichst nachhaltig und innovativ erfüllt oder Zielkonflikte angegangen werden könnten.
Eawag
Investieren in die Zukunft
Save the Date
Grangeneuve
RPTU
PEAK-Vertiefungskurs V64/26
Die Wirkungskontrolle bei Revitalisierungsprojekten an Fliessgewässern folgt seit 2020 einem schweizweit einheitlichen Vorgehen mit standardisierten Methoden (Indikator-Sets). Dieser eintägige Kurs widmet sich den Makrophyten (Indikator-Set 5). Die Methodik entspricht in weiten Teilen jener des Modul-Stufen-Konzepts. Nach einer Einführung in die Planung und den Ablauf der Felderhebungen vertiefen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse in der Datenerfassung und Bewertung.
Eawag
2007 ist eine Biberfamilie ins Waldstück Niederholz bei Marthalen eingezogen und staute den Mederbach. Wo vorher nur ein kleines Bächlein floss, breitet sich nun einer der grössten Biberseen der Schweiz und eine märchenhafte Auenlandschaft aus. Im Rahmen der Exkursion erfahren wir, warum mit dem Biber auch zahlreiche Arten ins Gebiet zurückkehrten und wie es Naturschützer:innen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Kanton gelungen ist, dieses einzigartige Stück Natur langfristig zu schützen.
Aqua Viva
Die Tagung bringt Fachpersonen aus Forschung, Behörden und Praxis zusammen. Ziel ist es, Erkenntnisse bezüglich Wassertemperatur in Flüssen, Grundwasser und Seen aus Forschung und Praxis zusammenzuführen, Risiken wie auch Chancen von Wassertemperaturveränderungen sichtbar zu machen und Impulse für eine koordinierte, nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen zu setzen. Gemeinsam soll erörtert werden, wie sich die ökologischen Anforderungen hinsichtlich Biodiversität und Gewässerschutz und die vielfältigen Nutzungsinteressen – von Trinkwasser bis zu Energie und Infrastruktur – künftig besser aufeinander abstimmen lassen, um einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Umgang mit unseren Wasserressourcen zu gewährleisten.
Schweizerische Hydrologische Kommission CHy (scnat) / SGHL
Durch die Fokussierung auf Praxiserfahrungen und Anwendung füllt das Forum eine wichtige Lücke bei der Weiterentwicklung der Kleinwasserkraft. Eine weitere Besonderheit ist das grenzüberschreitende Zusammentreffen von Expert:innen aus dem gesamten deutschsprachigen Alpenraum.
Conexio-PSE
Am Swiss EurEau Water Summit 2026 treffen sich die europäischen Wasserverbände aus Wasserversorgung und Abwasserwirtschaft. Dabei stellen Fachspezialisten aus verschiedenen europäischen Ländern Herausforderungen und Lösungsansätze vor und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren und nachhaltigen Versorgung mit Trinkwasser und den Gewässerschutz.
Im Rahmen der Fachtagung stehen aktuelle und drängende Herausforderungen für die Wasserwirtschaft im Mittelpunkt – unter anderem:
-Strategien im Umgang mit Trockenheit und Klimawandel
-Auswirkungen und Lösungen Verschmutzung durch die Landwirtschaft
-Ansätze zur Reduzierung von Mikroverunreinigungen, insbesondere PFAS
VSA / SVGW
La Commissione per la protezione dalle piene (KOHS) di hydrosuisse organizza la sesta serie di corsi di perfezionamento pratico in materia di ingegneria idraulica. I corsi sono rivolti a responsabili attuali o futuri di progetti globali di ingegneria idraulica.
KOHS (hydrosuisse)
PEAK-Basiskurs B38/26
Mit diesem Kurs können Teilnehmende ihr Wissen über die Grundlagen der angewandten Naturschutzgenetik erweitern oder aktualisieren. Ziel ist es, Wissenslücken zu schliessen, das Potenzial und die Grenzen einzuschätzen, Missverständnisse zu vermeiden und den Grundstein für zukünftige Naturschutzgenetik-Projekte zu legen.
Der Kurs ist in drei Teile gegliedert: kurze einführende Vorträge, Fallstudien und interaktive Gruppenarbeiten mit praktischen Beispielen, u.a. zu aquatischen Organismen.
Eawag
Zertifikatskurs Teil 2
Fliessgewässer prägen unsere Landschaft, bieten Lebensraum und sind wichtige Erholungsräume. Damit sie ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können, braucht es fachkundigen Unterhalt. Gemeinden und Kantone sind dafür verantwortlich – und sie brauchen qualifizierte Fachpersonen für die Umsetzung.
Der Kurs vermittelt Ihnen das nötige Wissen und Handwerk, um Fliessgewässer ökologisch und nachhaltig zu pflegen.
Als Gewässerwart:in leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz, zur Förderung der Biodiversität und zur Aufwertung der Naherholungsräume. Sie sorgen dafür, dass natürliche Lebensgemeinschaften erhalten bleiben und sich vernetzen können.
In der fünftägigen Ausbildung erwerben Sie die zentralen Kompetenzen für den qualifizierten Gewässerunterhalt, entwickeln ein eigenes Pflegekonzept und vertiefen Ihr Wissen bei praxisnahen Übungen im Feld.
1. Teil: 2.-4. Juni 2026
Pusch / OST
Save the Date! Programm und Anmeldemöglichkeit folgen.
Wasser-Agenda 21
Der Renat-Stamm bietet einen Rahmen, in dem sich Renaturierungsfachleute ungezwungen austauschen können.
Weitere Informationen: stefan.vollenweider@wa21.ch
Wasser-Agenda 21
Die jährlich durchgeführte Fachtagung bezweckt den Austausch aktueller Entwicklungen rund um die Wasserkraftnutzung. Angesprochen werden insbesondere Ingenieure und Fachleute von Wasserkraftbetreibern, Dienstleistern, Hochschulen und der Zulieferindustrie.
hydrosuisse (Kommission für Wasserkraft)
Der «Burgdorfer Abwassertag» ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung für alle, die im Bereich der Siedlungsentwässerung und Abwasserbehandlung tätig sind. Er dient als Informations- und Austauschplattform, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Berner Fachhochschule BFH
Save the Date
Thema: Mündungen
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeit folgen.
Wasser-Agenda 21
PEAK-Basiskurs B39/27
Vom Menschen hergestellte Chemikalien können auf verschiedenen Wegen in die Umwelt gelangen und dort unerwünschte Effekte hervorrufen. Sie können unter anderem auf das Nervensystem von Organismen einwirken, deren Neurophysiologie und Verhalten verändern und so neurotoxisch wirken. Der Kurs bietet eine Einführung in das Thema und stellt aktuelle Forschungsansätze vor, mit denen sich solche Effekte erfassen lassen. Ausserdem eröffnet er Einblicke in jüngste Studien und zeigt, welche Bedeutung Neurotoxizität für Mensch und Umwelt hat.
Eawag
Save the Date!
hydrosuisse
PEAK-CHYN V65/27
Flussnahe Grundwasservorkommen sind oft besonders ergiebig und spielen eine zentrale Rolle in der Wasserversorgung der Schweiz. Veränderungen im Gewässerraum durch wasserbauliche Eingriffe führen jedoch häufig zu Zielkonflikten zwischen Grundwassernutzung, Natur- und Hochwasserschutz. Der Kurs beleuchtet zentrale Herausforderungen und neue wissenschaftliche Entwicklungen, präsentiert Erfahrungen aus verschiedenen Regionen und diskutiert praxisnahe Strategien für eine nachhaltige Entwicklung flussnaher Grundwasservorkommen.
Eawag / Centre d'Hydrogéologie et de Géothermie (CHYN)