Mitteilungen

Eawag-Infotag: Gewässerschutz als Herausforderung für die Landwirtschaft

Trockengelegte Tümpel, eingedolte Bäche, Belastung mit Dünger und Pestiziden – die Liste der Beeinträchtigungen von Wasser und Gewässern, verursacht von der Landwirtschaft, wiegt schwer. Sie zu verkürzen ist eine grosse Herausforderung, nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für die ganze Gesellschaft. Denn die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln ist ein ebenso wichtiges Ziel. Am Eawag-Infotag zeigten Fachleute auf, dass die Konflikte zwischen Nutzen und Schützen mit einem sachlichen Dialog, transparent gesetzten Zielen und einem ganzen Bündel von Massnahmen angegangen werden können.

BAFU: Publikation „Gewässer aufwerten – für Mensch und Natur“

In der Schweiz werden immer mehr Flussabschnitte und Bachstrecken von ihren Verbauungen befreit und naturnah gestaltet d.h. revitalisiert. Die Publikation zeigt anhand von sieben Fallbeispielen, wie Kantone und Gemeinden bei Revitalisierungen konkret vorgegangen sind. Es wird aufgezeigt, welche Faktoren wie zum Erfolg eines Projektes führten. Dabei werden auch mögliche Hürden auf dem Weg zu einer gelungenen Revitalisierung thematisiert.

„Kommentar zum Gewässerschutzgesetz und zum Wasserbaugesetz“ online verfügbar

Der Kommentar zum Gewässerschutzgesetz und zum Wasserbaugesetz ist nun auch online verfügbar. Das Gesamtprojekt wurde vom BAFU und von der Konferenz der Vorsteher der Umweltschutzämter (KVU) unterstützt. Der freie Zugang soll dazu beitragen, die Informationsversorgung von Fachleuten aus Praxis und Forschung sowie von Interessierten nachhaltig zu sichern und zu verbessern.

Wasser-Agenda 21: Faktenblätter zu Zielkonflikten in der Wasserwirtschaft

An der Fachtagung vom 27. Juni 2017 hat Wasser-Agenda 21 in Freiburg vier neu erarbeitete Faktenblätter vorgestellt. In knapper Form werden Lösungsansätze zu ausgewählten Zielkonflikten in der Wasserwirtschaft dargestellt. Die einzelnen Faktenblätter stehen zum Download zur Verfügung und können auch interaktiv genutzt werden.

Mikroverunreinigungen: Bericht des Bundesrates

Mikroverunreinigungen sind heute eine der grössten Herausforderungen für den Gewässerschutz. Bereits tiefe Konzentrationen können Wasserlebewesen schädigen. Bundesrat und Parlament haben dagegen bereits verschiedene Massnahmen ergriffen. Der Bundesrat hat am 16. Juni 2017 in Erfüllung eines Postulats von Ständerat Claude Hêche den Bericht «Massnahmen an der Quelle zur Reduktion von Mikroverunreinigungen in den Gewässern» verabschiedet. Der Bericht zeigt, welche Verbesserungen bereits erzielt worden sind und stellt Möglichkeiten für zusätzliche Schritte vor.

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