Le calendrier des manifestations propose une liste de rencontres et d’évènements intéressants dans le domaine de l’eau et de la gestion intégrée des eaux au sens large. Votre manifestation n’y figure pas encore? N’hésitez pas à nous contacter.
Der Tag der Thur ist ein Erlebnistag für die ganze Bevölkerung. Besuchen Sie die verschiedenen Posten zwischen Damm und Thur mit Informationen rund um Thur3 und machen Sie bei den Aktivitäten mit.
Ersatzmassnahmen und ökologische Massnahmen – Erfolgsfaktoren für ein Projekt
Fachtagung der Kommission Ökologie von hydrosuisse
Am Vormittag gibt es verschiedene Referate zu den gesetzlichen Grundlagen, eine allgemeine Übersicht und Praxisbeispiele zu Ersatz- und ökologischen Massnahmen. Am Nachmittag können verschiedene Massnahmen im Feld beim Kraftwerk Rupperswil-Auenstein betrachtet werden.
PSM-Einsatz in der Landwirtschaft: Gemeinsam die Einträge in die Gewässer reduzieren
Ziele der Tagung:
-Die Entwicklung und Eintragspfade der PSM-Einträge in die Gewässer sind bekannt.
-Die Anwesenden kennen kantonale Ansätze und Beispiele aus der Praxis zur Optimierung des PSM-Einsatzes.
-Anliegen und Herausforderungen der anwesenden Kantone (Umwelt & Landwirtschaft) werden gesammelt.
-Mögliche gemeinsame Wege sind aufgezeigt und es findet ein Dialog zwischen Pflanzen- und Gewässerschutzfachstellen statt.
Der Fachkurs zeigt auf, bei welchen Gelegenheiten Quellrevitalisierungen angeregt resp. eingefordert werden können. Erfolgreiche Umsetzungen illustrieren, wie wertvolle Quellbiotope geschaffen und Lebensräume inner- und ausserhalb des Siedlungsgebiets aufgewertet werden können. Neben Erfolgsfaktoren werden auch Hürden und Stolpersteine präsentiert. Zum Abschluss wird das erlernte Wissen in einer Gruppenarbeit verarbeitet und gefestigt.
Seen im Wandel – im Spannungsfeld von Nutzung und Schutz
Österreichs Seen zählen zu den wertvollsten Natur- und Lebensräumen des Landes – und stehen zugleich vor grossen Herausforderungen. Klimawandel, vielfältige Nutzungen und strukturelle Veränderungen beeinflussen ihren ökologischen Zustand zunehmend.
Die Veranstaltung gibt einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen, zentrale Herausforderungen und Ansätze für eine nachhaltige Bewirtschaftung. Fachvorträge und Praxisbeispiele bieten Impulse für den weiteren Dialog zum Schutz und zur zukunftsorientierten Nutzung der Seen.
Das grenzüberschreitende Revitalisierungsprojekt zwischen Schleitheim (CH) und Stühlingen (D) hat dem Grenzfluss Wutach auf 1,7 Kilometern Länge seinen Raum und seine Dynamik zurückgegeben. Es ist das grösste Wasserbauprojekt im Kanton Schaffhausen seit Jahrzehnten und dient als Vorbild für die Wiederherstellung wertvoller Auenlandschaften und Erholungsräume.
Das Ziel war, mit geeigneten Initialmassnahmen eine Eigendynamik auszulösen, die den Flussraum über die nächsten Jahre schrittweise weiterentwickeln soll. Diese Entwicklung werden wir unter fachkundiger Begleitung von Boris Aebischer (Kanton Schaffhausen) und André Rey (Landschaftsarchitekt und Tierökologe) gemeinsam besichtigen und diskutieren.
PFAS im Grund- und Trinkwasser – Was macht Schweden anders als die Schweiz?
Webinarreihe des Schweizer Grundwasser-Netzwerks (CH-GNet)
Referent: Philipp Wanner (Universität Göteborg)
Themen:
PFAS sind auch in Schweden weit verbreitet und in vielen Grundwasservorkommen nachweisbar. Jedoch hat Schweden deutlich tiefere Grenzwerte für PFAS als die Schweiz – Warum?
Was sind die Konsequenzen dieser tiefen PFAS Grenzwerte für A) die Grundwasserüberwachung (Monitoringdichte, Analytik) und B) die Trinkwasserproduktion (Aufbereitung, Kosten)?
Wie beeinflussen tiefere Grenzwerte wissenschaftliche Prioritäten und hydrogeologische Forschung?
PFAS und Managed Aquifer Recharge (MAR) als Fallbeispiel: Rund 25 % des schwedischen Trinkwassers stammen aus Managed Aquifer Recharge (künstlicher Grundwasseranreicherung). Wirken MAR-Standorte als zusätzliche Schutzbarriere oder stellen persistente und mobile Stoffe wie PFAS in Kombination mit den tiefen Grenzwerte diese Systeme vor neue Herausforderungen?
Der diesjährige Wasserbautag eröffnet mit einem Referat zum neuen Leitfaden für Längsdämme entlang von Fliessgewässern. Dieser Leitfaden bietet praxisorientierte Antworten auf wiederkehrende Fragen aus dem Vollzug und unterstützt ein integrales Risikomanagement über den gesamten Lebenszyklus solcher Schutzbauten. Im anschliessenden Vortrag steht die Sanierung von Schutzbauten an Bächen im Fokus – insbesondere im Hinblick auf das integrale Risikomanagement und die zukünftigen Abflussmengen. Am Beispiel des Hornbachs in Zürich wird ein Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt im innerstädtischen Raum vorgestellt. Das Anschlussreferat widmet sich der Revitalisierung von Fliessgewässern aus fischökologischer Perspektive. Nach der Mittagspause werden sogenannte „Vertical Wetlands“ präsentiert – innovative ökologische Trittsteine für Lebewesen in urbanen, steil eingefassten Gewässern, die die laterale Verbindung zwischen Gewässer und Uferbereich fördern. Ein weiteres Referat widmet sich der Flachuferdynamik in feinkörnigen Böden an Seen. Das Projekt zur Erneuerung des Platzspitzwehrs in Zürich zeigt die Herausforderungen des Bauens im Bestand im innerstädtischen Kontext auf. Zum Abschluss werden die Instandsetzungsmassnahmen an der Stauanlage Laufenburg vorgestellt – von der Planung bis zur praktischen Umsetzung.
La STEP à zéro émission nette de gaz à effet de serre
VSA-PEAK
Avec l’adoption claire de la loi sur la protection du climat en juin 2023, la Suisse s’engage à devenir climatiquement neutre d’ici 2050. Cela concerne tous les secteurs, y compris les stations d’épuration. Dans le cadre de ce cours co-organisé par le VSA et l’Eawag, les points clés pour la planification de la « STEP à zéro émission nette de gaz à effet de serre » seront présentés, les opportunités techniques seront abordées et l’impact sur l’exploitation et la documentation seront discutés. Le cours s’adresse aux bureaux d’ingénieurs, aux responsables de stations d’épuration ainsi qu’aux autorités municipales et cantonales.
Welche Daten erweisen sich als besonders nützlich für die Beurteilung des Gewässerzustands, das Erkennen von Defiziten und letztlich die Einleitung von Massnahmen zur Verbesserung der Gewässerqualität? Dienen diese Daten als Grundlage für die kantonalen Strategien zur integrierten und integralen Gewässerbewirtschaftung mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Nutzung und Schutz der Wasserressourcen?
Die Erhebung und Auswertung der Daten sind mit hohen finanziellen und personellen Kosten verbunden. Wie können die Erkenntnisse für eine gezielte Kommunikation verwendet werden und wie gelangen wir zu Massnahmenplänen? Welche Ansätze für eine gesamtheitliche Bewirtschaftung haben sich bewährt und wo traten Schwierigkeiten auf?
Abweichend vom üblichen Ablauf der Cercl’eau-Tagungen wird nach einer Reihe von Einführungsvorträgen eine geführte Postersession stattfinden. So können Erfahrungen im Bereich der strategischen Planung und der Gewässerüberwachung, sowie konzeptionelle Ansätze vertieft vorgestellt und im Anschluss diskutiert werden.
Der Klimawandel verstärkt Häufigkeit und Intensität von Naturgefahren und stellt Staat, die Gesellschaft und das Recht vor zunehmende Herausforderungen. Überschwemmungen, Murgänge, Hitzewellen oder Rutschungen werfen nicht nur bauliche und planerische, sondern in besonderem Masse auch rechtliche Fragen auf. Dabei geht es um Zuständigkeiten, Handlungspflichten, Finanzierung, Haftungsfragen sowie um die Grenzen staatlicher Steuerungs- und Vorsorgemöglichkeiten.
Die Tagung widmet sich der rechtlichen Bewältigung von Naturgefahren im Klimawandel mit besonderem Fokus auf die staatliche Verantwortung in der Schweiz. Im Zentrum stehen die bestehenden rechtlichen Instrumente auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene sowie deren Zusammenspiel mit raumplanerischen, umweltrechtlichen und haftungsrechtlichen Vorgaben. Ziel der Tagung ist es, einen fundierten Überblick über rechtliche Strategien, aktuelle Herausforderungen und offene Fragestellungen zu vermitteln.
Bewirtschaftung Gesamtsystem Kanalnetz – ARA – Gewässer
VSA-PEAK-Wassertage Emmetten
Die neue VSA-Richtlinie „Bewirtschaftung des Gesamtsystems Kanalnetz-ARA-Gewässer” hilft ARA-Betreibenden, Behörden, Fachleuten und Planenden beim Gewässerschutz. An den «Wassertagen» werden praktische Beispiele vorgestellt und mit den verbindlichen Vorgaben der Richtlinie verknüpft. In einem Technikblock wird gezeigt, wie Sonderbauwerke gezielt mit Mess-, Steuer- und Regeltechnik ausgerüstet werden können. Zudem lernen die Teilnehmenden, wie die gewonnenen Daten genutzt werden können, um die ARA bei Regenwetter besser zu betreiben.
Toxic Cyanobacteria: Identification, Characterization and Communication
PEAK consolidation-level course V63/26
Cyanobacteria are ubiquitous in the environment and some of them produce potent liver and nerve toxins. When cyanobacteria rapidly multiply, their so-called blooming events can pose an acute threat to humans and animals. We differentiate between pelagic cyanobacteria proliferating in the free water column, and benthic cyanobacteria overgrowing sediment surfaces at lake shores, ponds and rivers. This course offers an overview of the latest advances and current challenges in identification (field observations), characterization (morphology, gene marker, chemical toxin analysis) and communication of the specific risks of pelagic and benthic cyanobacteria.
This 3-day course focuses on the identification of freshwater Cyanobacteria using modern taxonomic approaches. It includes theoretical lectures covering systematic classification, ecology, and taxonomic criteria of Cyanobacteria, along with hands-on microscopic sessions for practical identification.
The course is designed for people with prior experience in algal taxonomy.
Hydraulik von Fischleitrechen – Praxisbeispiele für die Planung und Optimierung
WA21-Webinar
Referent: Julian Meister (Axpo)
In der Fachliteratur gibt es diverse Bemessungsempfehlungen für die Dimensionierung von Fischleitrechen. Bezüglich der Hydraulik werden insbesondere Empfehlungen zum Anströmwinkel des Rechens gegeben, welcher sich wiederum auf die Fliessgeschwindigkeitskomponenten vor dem Rechen auswirkt. Die Bemessung erfolgt in der Praxis häufig anhand von Querschnittsmittelwerten. Insbesondere bei komplexen Strömungssituationen, die in der Praxis sehr häufig vorkommen, kann dies zu einer schlechten Auslegung und einer dadurch resultierenden schlechten Fischleitwirkung führen. Anhand von aktuellen Praxisbeispielen wird gezeigt, wie komplexe Strömungssituationen bei der Planung berücksichtigt werden können und die Anordnung von Fischleitrechen optimiert werden kann.
Eine risikobasierte Planung bei Naturgefahren wie Wassergefahren oder Hitze ist die Grundlage für angemessene Sicherheit und nachhaltige Schutzmassnahmen – regional oder am einzelnen Objekt. Die Konzepte dafür gibt es schon länger. Die folgenden Fragen halten uns jedoch oft davon ab, dies konsequent umzusetzen: Wie bestimme ich das akzeptierte Risiko und die angemessene Sicherheit? Wie führe ich den Risikodialog mit den Akteursgruppen dazu? Die Herangehensweise «Reise zum akzeptierten Risiko RaR» wurde aus der Praxis entwickelt. Sie zeigt auf, wie ein Risikodialog und die Erarbeitung optimaler, nachhaltiger Massnahmenkombinationen unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen wie zum Beispiel gesetzlichen Anforderungen oder SIA-Normen gelingen kann. Oft fehlt das Bewusstsein für die Risiken aus den verschiedenen Naturgefahren wie Hitze, Hagel, Überschwemmungen oder Trockenheit. Die immer dichtere Bauweise und intensivere Nutzung sowie der Klimawandel verschärfen die Situation spürbar – nicht nur im Berggebiet.
Der Kurs dauert insgesamt 1 1/2 Tage:
1. Tag: Erleben, üben und reflektieren an einem Übungsbeispiel – Wassergefahren und Hitze für eine typische Gemeinde und einzelne Objekte
2. Halbtag: online per Zoom am 27. August 2026, nachmittags: Die Teilnehmenden teilen erste eigene Umsetzungserfahrungen und klären offene Fragen.
Im Fluss der Zukunft: Wasserbau zwischen Sicherheit und Nachhaltigkeit
Wasserbau und Wasserwirtschaft stehen im Zentrum grosser Herausforderungen – von der Klimaanpassung bis zum Schutz aquatischer Ökosysteme. Gleichzeitig eröffnen Digitalisierung und Künstliche Intelligenz neue Perspektiven für Forschung und Praxis. Das traditionsreiche Wasserbau-Symposium der TU Graz, TU München und ETH Zürich bringt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Es erwarten Sie aktuelle Forschungsergebnisse, praxisnahe Projektvorstellungen und ein inspirierender Austausch zu den drängenden Themen unserer Zeit.
Boden im Spannungsfeld Bedarf – Verbrauch – Verfügbarkeit
Boden ist eine endliche Ressource und zugleich Grundlage für Wohnen, Landwirtschaft, Infrastruktur und Ökosystemleistungen. Steigender Flächenverbrauch, begrenzte Verfügbarkeit und konkurrierende Ansprüche führen zunehmend zu Nutzungskonflikten.
Gleichzeitig eröffnen innovative Konzepte der Mehrfachnutzung neue Perspektiven für eine nachhaltige Flächenentwicklung.
Ein besonderer Fokus liegt auf den zukünftigen Herausforderungen:
• Klimawandel: veränderte Nutzungsansprüche durch steigende Temperaturen, Extremwetter und Anpassungsstrategien wie z.B. Ausbau der erneuerbaren Energie
• Renaturierung: Flächenbedarf für ökologische Ausgleichsmassnahmen, Biodiversität und Wiederherstellung von Ökosystemen
• Hochwasserschutz: Notwendigkeit zusätzlicher Flächen für Retentionsräume und Schutzinfrastrukturen
Die Teilnehmenden erhalten ein vertieftes Verständnis für die komplexen Zusammenhänge zwischen Flächenbedarf und Ressourcenschutz. Sie lernen Instrumente und Ansätze kennen, um Nutzungskonflikte zu erkennen, zu moderieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Besichtigung von vier künstlichen Biberdämmen im Tössertobel in Winterthur
WA21-Exkursion (Netzwerk Schwammland)
Besichtigen Sie mit uns vier künstliche Biberdämme im Tössertobel in Winterthur, die Ende 2025 umgesetzt wurden. Auf der Exkursion begleiten werden uns Rahel Pfister vom Tiefbauamt Winterthur, Michael Wiesner von Stadtgrün Winterthur, Fernando Bonnato von Holinger AG sowie Nina Cramer vom Verein Naturnetz. Wir freuen uns über eine angeregte Diskussion über die Umsetzung dieser Schwammlandmassnahmen auf einer landwirtschaftlichen Fläche am Siedlungsrand. Dabei werden wir den Fokus insbesondere auf die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Winterthur und dem Ingenieurbüro Holinger AG sowie auf die Umsetzung durch den Verein Naturnetz legen.
Zwei Drittel der einheimischen Amphibienarten gelten als bedroht. Gründe dafür sind der Verlust und die Beeinträchtigung ihrer Lebensräume. In dieser Weiterbildung lernen Sie, Aufwertungs- und Vernetzungsprojekte im Bereich Stillgewässer zu planen und umzusetzen. Als Fachperson Naturnahe Teichgestaltung tragen Sie zur Biodiversitätsförderung bei.
Begleiten Sie uns auf eine praxisnahe Exkursion zu wertvollen Quell-Lebensräumen. Wir zeigen, wie Quellen für ein Quell-Inventar untersucht werden, entnehmen gemeinsam Makrozoobenthos-Proben und betrachten die Organismen direkt im Feld. Mit dieser Exkursion vermitteln wir die ökologische Bedeutung von Quellen als einzigartige, artenreiche und besonders schützenswerte Lebensräume.
Klimawandel und Urbanisierung stellen uns vor neue Herausforderungen – nachhaltige, interdisziplinäre Lösungen sind gefragt. Mit innovativen blau-grünen Konzepten nach dem Schwammstadt-Prinzip lassen sich städtische Überflutungen verhindern, das Mikroklima positiv beeinflussen und die Biodiversität stärken. Unser CAS-Programm richtet sich an Fachleute, die mit modernem Know-how eine resiliente, hitzeresistente und wassersensible Klimastadt der Zukunft gestalten wollen. Werden Sie Teil der Bewegung, die Städte nachhaltig transformiert!
Die Forderungen, die Umwelt und Gesellschaft an die Schweizer Gewässer stellen, sind hoch, und sie stehen untereinander teils im Konflikt: Im Zuge der Energiewende soll die Wasserkraftnutzung weiter gesteigert werden, doch noch läuft die ökologische Sanierung der Wasserkraft, die bestehende Defizite beheben soll. Der Klimawandel verdeutlicht, wie wichtig resiliente Gewässer wären, doch gleichzeitig löst er neue Wassernutzungen aus, etwa für die Kühlung von Städten oder die Bewässerung. Der Infotag zeigt mit Beiträgen aus der Forschung wie diese Ansprüche möglichst nachhaltig und innovativ erfüllt oder Zielkonflikte angegangen werden könnten.
Messbare Erfolge von Hochwasserschutz, Frühwarnung und Intervention
Wie viele Schäden konnten beim Hochwasser im Sommer 2021 tatsächlich verhindert werden? An der ersten Tagung der Reihe «Verhinderte Hochwasserschäden» zeigen Fachleute anhand des Beispiels Thun, welchen konkreten Beitrag der Entlastungsstollen und die Seeregulierung geleistet haben. Auf einer Exkursion zu zentralen Orten entlang von Aare und Thunersee erläutern sie vor Ort Funktionsweise und Wirkung des Stollens, der Seeregulierung sowie der mobilen Schutzmassnahmen.
Anschliessend werden die neu entwickelte Methode und die zugehörigen Faktenblätter zu verhinderten Schäden vorgestellt. Auf dem Podium diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung, Ingenieurwesen, Bevölkerungsschutz, Versicherungen und Politik über bisherige Erfolge und zukünftige Herausforderungen.
Das Mobiliar Lab für Naturrisiken ist eine gemeinsame Forschungsinitiative des Oeschger Zentrums für Klimaforschung der Universität Bern und der Mobiliar.
Hitze, Starkregen und längere Trockenperioden stellen Gemeinden vor neue Herausforderungen. Blau-grüne Infrastruktur (Schwammstadt) bietet wirksame Lösungen – entscheidend ist jedoch, dass sie im Alltag fachgerecht unterhalten wird.
Denn nur mit einem gezielten, nachhaltigen Unterhalt bleiben Versickerung, Speicherung und Kühlwirkung langfristig erhalten.
Im Kurs erhalten sie deshalb einen praxisnahen Einblick in Pflege und Funktion verschiedener blau-grüner Infrastrukturelemente. Auf einem Rundgang durch die Gemeinde Risch besichtigen wir realisierte Beispiele und diskutieren konkrete Anforderungen an den Unterhalt.
Flüsse und Bäche sind wertvolle Lebensräume für eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Gemeinden spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, diese biologische Vielfalt in und entlang von Gewässern zu erhalten und zu fördern.
In diesem Webinar erhalten Sie einen leicht verständlichen Einstieg in die Ökologie von Fliessgewässern und lernen die typischen Lebensgemeinschaften in naturnahen Gewässern kennen. Anhand von Beispielen zeigen wir auf, welche Möglichkeiten Gemeinden haben, ihre Gewässer durch naturnahe Pflege ökologisch aufzuwerten und langfristig zu fördern.
Im Fokus stehen zentrale Themen wie Zielarten, die Vernetzung von Lebensräumen und der Einfluss von naturnaher Pflege auf den Gewässerraum.
Die Wirkungskontrolle bei Revitalisierungsprojekten an Fliessgewässern folgt seit 2020 einem schweizweit einheitlichen Vorgehen mit standardisierten Methoden (Indikator-Sets). Dieser eintägige Kurs widmet sich den Makrophyten (Indikator-Set 5). Die Methodik entspricht in weiten Teilen jener des Modul-Stufen-Konzepts. Nach einer Einführung in die Planung und den Ablauf der Felderhebungen vertiefen die Teilnehmenden ihre Kenntnisse in der Datenerfassung und Bewertung.
Aqua Viva-Exkursion: Einen märchenhaften Bibersee der Schweiz erleben
2007 ist eine Biberfamilie ins Waldstück Niederholz bei Marthalen eingezogen und staute den Mederbach. Wo vorher nur ein kleines Bächlein floss, breitet sich nun einer der grössten Biberseen der Schweiz und eine märchenhafte Auenlandschaft aus. Im Rahmen der Exkursion erfahren wir, warum mit dem Biber auch zahlreiche Arten ins Gebiet zurückkehrten und wie es Naturschützer:innen in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Kanton gelungen ist, dieses einzigartige Stück Natur langfristig zu schützen.
Wenn Wasser wärmer wird: Herausforderungen für Ökosysteme, Nutzung und Wassermanagement
Die Tagung bringt Fachpersonen aus Forschung, Behörden und Praxis zusammen. Ziel ist es, Erkenntnisse bezüglich Wassertemperatur in Flüssen, Grundwasser und Seen aus Forschung und Praxis zusammenzuführen, Risiken wie auch Chancen von Wassertemperaturveränderungen sichtbar zu machen und Impulse für eine koordinierte, nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen zu setzen. Gemeinsam soll erörtert werden, wie sich die ökologischen Anforderungen hinsichtlich Biodiversität und Gewässerschutz und die vielfältigen Nutzungsinteressen – von Trinkwasser bis zu Energie und Infrastruktur – künftig besser aufeinander abstimmen lassen, um einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Umgang mit unseren Wasserressourcen zu gewährleisten.
Durch die Fokussierung auf Praxiserfahrungen und Anwendung füllt das Forum eine wichtige Lücke bei der Weiterentwicklung der Kleinwasserkraft. Eine weitere Besonderheit ist das grenzüberschreitende Zusammentreffen von Expert:innen aus dem gesamten deutschsprachigen Alpenraum.
Les communes jouent un rôle clé pour la préservation et la promotion de la biodiversité des rivières, notamment via l’application d’un entretien proche de la nature. Ce cours de base présente un tour d’horizon de l’écologie des cours d’eau, des espèces que l’on peut y rencontrer et des moyens existant pour favoriser la faune et la flore.
Différents concepts-clés seront abordés, par exemple la connectivité entre les habitats ou encore l’espace réservé aux eaux, et des mesures concrètes d’entretien des cours d’eau seront présentées.
Am Swiss EurEau Water Summit 2026 treffen sich die europäischen Wasserverbände aus Wasserversorgung und Abwasserwirtschaft. Dabei stellen Fachspezialisten aus verschiedenen europäischen Ländern Herausforderungen und Lösungsansätze vor und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer sicheren und nachhaltigen Versorgung mit Trinkwasser und den Gewässerschutz.
Im Rahmen der Fachtagung stehen aktuelle und drängende Herausforderungen für die Wasserwirtschaft im Mittelpunkt – unter anderem:
-Strategien im Umgang mit Trockenheit und Klimawandel
-Auswirkungen und Lösungen Verschmutzung durch die Landwirtschaft
-Ansätze zur Reduzierung von Mikroverunreinigungen, insbesondere PFAS
Die Bedeutung von Restwasser im Hinblick auf Neukonzessionierungen
Virtuelle Vortragsreihe SGHL
Referenten: Tobias Wechsler (WSL), Steffen Schweizer (KWO)
„Restwasser sorgt für rote Köpfe“, titelte die NZZ bereits 2012. Worum geht es? Wird für die Energiegewinnung durch Wasserkraft Wasser aus einem natürlichen Gewässer ausgeleitet, muss eine Mindestabflussmenge im natürlichen Fliessgewässer verbleiben: das Restwasser. Dieses soll die ökologischen Funktionen des Gewässers sowie die Lebensräume im und am Wasser erhalten und sicherstellen. Das Restwasser bedeutet somit für die aquatischen Organismen das für deren Erhalt notwendige Minimum – für die Wasserkraft und die Netzstabilität eine Produktionsminderung.
Die Neukonzessionierung ist somit eine richtungsweisende Verteilfrage: Wie viel Wasser steht künftig für die Wasserkraftproduktion, die Gewässerökologie und weitere Nutzungsansprüche zur Verfügung? Eine Frage, die in den kommenden Jahrzehnten von zentraler Bedeutung sein wird. Dabei sind die Bedürfnisse der Energiewende, die Ansprüche der Gewässerökologie (Biodiversität und Schutzwürdigkeit von aquatischen Arten und Lebensräumen) sowie die Klimaerwärmung zu berücksichtigen.
La Commissione per la protezione dalle piene (KOHS) di hydrosuisse organizza la sesta serie di corsi di perfezionamento pratico in materia di ingegneria idraulica. I corsi sono rivolti a responsabili attuali o futuri di progetti globali di ingegneria idraulica.
Mit diesem Kurs können Teilnehmende ihr Wissen über die Grundlagen der angewandten Naturschutzgenetik erweitern oder aktualisieren. Ziel ist es, Wissenslücken zu schliessen, das Potenzial und die Grenzen einzuschätzen, Missverständnisse zu vermeiden und den Grundstein für zukünftige Naturschutzgenetik-Projekte zu legen.
Der Kurs ist in drei Teile gegliedert: kurze einführende Vorträge, Fallstudien und interaktive Gruppenarbeiten mit praktischen Beispielen, u.a. zu aquatischen Organismen.
Fliessgewässer prägen unsere Landschaft, bieten Lebensraum und sind wichtige Erholungsräume. Damit sie ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können, braucht es fachkundigen Unterhalt. Gemeinden und Kantone sind dafür verantwortlich – und sie brauchen qualifizierte Fachpersonen für die Umsetzung.
Der Kurs vermittelt Ihnen das nötige Wissen und Handwerk, um Fliessgewässer ökologisch und nachhaltig zu pflegen.
Als Gewässerwart:in leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz, zur Förderung der Biodiversität und zur Aufwertung der Naherholungsräume. Sie sorgen dafür, dass natürliche Lebensgemeinschaften erhalten bleiben und sich vernetzen können.
In der fünftägigen Ausbildung erwerben Sie die zentralen Kompetenzen für den qualifizierten Gewässerunterhalt, entwickeln ein eigenes Pflegekonzept und vertiefen Ihr Wissen bei praxisnahen Übungen im Feld.
Bis 2090 sollen in der Schweiz 4000 km Flüsse, Bäche und Seeufer revitalisiert werden. Doch wie entwickelt sich ein revitalisierter Flussabschnitt? Dies wird mit einer Wirkungskontrolle überprüft. Seit 2020 folgt die Erhebung der Wirkungskontrolle einer schweizweit einheitlichen Methodik. Dadurch können alle Beteiligten gemeinsam lernen und die Revitalisierungsprojekte noch effektiver werden. Mit der Wirkungskontrolle VERTIEFT wurden zwischen 2020 und 2024 23 Revitalisierungsabschnitte in kleinen Bächen in 16 Kantonen umfassend untersucht: Neben der Vielfalt der Lebensräume (Habitate) standen auch Wasserpflanzen, die wirbellosen Kleinlebewesen (Makroinvertebraten) sowie die Fische und Uferpflanzen im Fokus.
Wildbachereignisse: Magnitude, Frequenz und Bemessung
Ziel der Fachtagung ist es, den Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie die Zusammenarbeit zwischen Forschung und Praxis im Bereich Wildbäche zu fördern. Der Fokus dieser 2. Fachtagung liegt auf der Schweiz und soll den aktuellen Stand der Technik aufzeigen. Die Tagung findet alle zwei Jahre statt. Dazwischen wird ein Online-Webinar veranstaltet.
Die jährlich durchgeführte Fachtagung bezweckt den Austausch aktueller Entwicklungen rund um die Wasserkraftnutzung. Angesprochen werden insbesondere Ingenieure und Fachleute von Wasserkraftbetreibern, Dienstleistern, Hochschulen und der Zulieferindustrie.
Les cours d’eau façonnent notre paysage, offrent un habitat et constituent des espaces de détente importants. Afin qu’ils puissent remplir leurs multiples fonctions, ils nécessitent un entretien professionnel. Les communes et les cantons en sont responsables et ont besoin de spécialistes qualifiés pour mettre en œuvre les mesures nécessaires.
Notre cours vous apporte les connaissances et les compétences essentielles pour entretenir les cours d’eau de manière écologique et durable.
Lors de cette formation de deux jours, vous acquérez les compétences essentielles pour un entretien qualifié des cours d’eau, vous développez des connaissances sur l’écologie des habitants des eaux et des rives et approfondissez vos aptitudes pratiques.
Wie lassen sich Klimaanpassung, Hitzeminderung und Regenwassermanagement gezielt in der kommunalen Planung berücksichtigen? Und wann ist der richtige Zeitpunkt, um in der Gemeinde Schwammstadt-Elemente zu initiieren und strategisch zu verankern?
Am Erfahrungsaustausch erhalten wir Einblick in Beispiele aus der Praxis der Gemeinden Risch und Suhr und widmen uns einen Nachmittag lang Austausch, Diskussion und Inspiration rund um die Planung blau-grüner Infrastruktur in der Gemeinde.
Der «Burgdorfer Abwassertag» ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung für alle, die im Bereich der Siedlungsentwässerung und Abwasserbehandlung tätig sind. Er dient als Informations- und Austauschplattform, um auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Wenn Chemikalien das Nervensystem beeinflussen – Einführung und Forschungseinblicke in die Neurotoxizität
PEAK-Basiskurs B39/27
Vom Menschen hergestellte Chemikalien können auf verschiedenen Wegen in die Umwelt gelangen und dort unerwünschte Effekte hervorrufen. Sie können unter anderem auf das Nervensystem von Organismen einwirken, deren Neurophysiologie und Verhalten verändern und so neurotoxisch wirken. Der Kurs bietet eine Einführung in das Thema und stellt aktuelle Forschungsansätze vor, mit denen sich solche Effekte erfassen lassen. Ausserdem eröffnet er Einblicke in jüngste Studien und zeigt, welche Bedeutung Neurotoxizität für Mensch und Umwelt hat.
Flussnahe Grundwasservorkommen – Herausforderungen und Lösungen
PEAK-CHYN V65/27
Flussnahe Grundwasservorkommen sind oft besonders ergiebig und spielen eine zentrale Rolle in der Wasserversorgung der Schweiz. Veränderungen im Gewässerraum durch wasserbauliche Eingriffe führen jedoch häufig zu Zielkonflikten zwischen Grundwassernutzung, Natur- und Hochwasserschutz. Der Kurs beleuchtet zentrale Herausforderungen und neue wissenschaftliche Entwicklungen, präsentiert Erfahrungen aus verschiedenen Regionen und diskutiert praxisnahe Strategien für eine nachhaltige Entwicklung flussnaher Grundwasservorkommen.
Eawag / Centre d'Hydrogéologie et de Géothermie (CHYN)
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